News

1. Faires Fußballspiel in der ISK Tirol

Projekt mit dem Klimabündnis Tirol im Rahmen des Schwerpunkts „Globale Verantwortung“

Die Schülerinnen und Schüler der ISK Tirol waren mit vollem Einsatz dabei

Auf der Welt geht es nicht immer gerecht zu. Das wussten die meisten Spielerinnen und Spieler dieses Matches, die Schülerinnen und Schüler der ISK Tirol, bereits vor Anpfiff. Was genau hinter dem "Fair play für Klimagerechtigkeit“ - dem Fußballspiel der etwas anderen Art steckt, bekamen sie schnell zu sehen und zu spüren: ungerechte Regeln, unterschiedliche Teamgrößen, Torgrößen und Bälle und sogar einbeinig ging es zur Sache. 

Angeführt wurden die Teams von den beiden ISK sports teachers Mona Semsch und Andreas Schwab. Zu Beginn spielten 8 gegen 8, plötzlich wurden 6 SpielerInnen ausgeschlossen. Gespielt wurde nach den Regeln der Schiedsrichterin Brigitte Drabek von Klimabündnis Österreich - und diese waren nicht immer fair.

Beim Spiel 2 gegen 8 wurde symbolisch der Energieverbrauch dargestellt. Denn gut ein Viertel der Weltbevölkerung verbraucht 75% der Energie. In einem weiteren Match wurde mit dem österreichischen CO2-Ball gekickt. Dieser ist gut 14 Mal größer als der einer Person aus Malawi. Des Weiteren wurde aufgezeigt, warum und wie schnell wertvoller Regenwald zerstört wird.

Im anschließenden Vortrag in der Klasse erfuhren die Schülerinnen und Schüler mehr zum Thema Globale Gerechtigkeit: ein Großteil der Menschheit muss mit sehr wenigen Ressourcen auskommen, emittiert nur einen Bruchteil des anthropogenen CO2 und ist zudem finanziell benachteiligt. Veranschaulicht wurde der Vortrag durch das „Weltspiel“, bei dem die Jugendlichen die Weltbevölkerung, den Energieverbrauch und den relativen Wohlstand eindrücklich darstellen konnten. Ein weiterer eindrucksvoller Teil dieses Workshop-Nachmittags beinhaltete einen Vortrag der Workshopleiterin (Brigitte Drabek), der vor allem aus Bildern und Erzählungen ihrer Erfahrungen in Regenwaldgebieten des Amazonas bestand.

 

Events