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"Bei der Bildung unserer Jugend ist jeder Euro richtig investiert!“

so LH Günther Platter bei der Präsentation der "International School Kufstein Tirol" am 05.03.2015 in Innsbruck

Präsentierten das Konzept der „International School Kufstein“. V. li. Herbert Madl (Direktor International School Kufstein), LH Günther Platter und Siegfried Dillersberger, Vorstandvorsitzender Fachhochschule Kufstein-Tirol-Privatstiftung - Foto: Land Tirol/Wikipil

Eingebettet in den Campus der Fachhochschule Kufstein öffnet die „International School Kufstein“ (ISK) im kommenden Schuljahr 2015/16 ihre Pforten. Die Schule ist eine hundertprozentige Tochter der Fachhochschule Kufstein-Tirol-Privatstiftung. Sie ist von der Erzdiözese Salzburg als katholische Privatschule anerkannt und soll der Nachfrage am starken Wirtschaftsstandort Tirol gerecht werden.

„Wir wollen den Wettbewerb mit den besten Köpfen gewinnen: Bildung, Forschung und Wissenschaft bringen uns weiter. Bei der Bildung unserer Jugend ist jeder Euro richtig investiert. Mit der ISK bekommen wir einen weiteren, wichtigen Baustein in der Tiroler Bildungslandschaft“, erklärte LH Günther Platter bei der Präsentation des Konzepts für die neue Schule am 06.03.2015 im Landhaus und unterstrich: „Die Festungsstadt Kufstein ist eine Bildungshochburg im Tiroler Unterland.“

„Wir wollen Angebote machen, die unseren Kindern und Jugendlichen beste Ausbildungsmöglichkeiten bieten, damit sie im Arbeitsleben bestehen können. Gleichzeitig tragen wir auch den Bedürfnissen von Unternehmen Rechnung“, betonte der Landeshauptmann und verwies dabei auf die neue Chemie-HTL in Kramsach und die Mechatronikausbildung an der Tiroler Fachberufsschule für Wirtschaft und Technik in Kufstein.

LH Platter untermauerte das klare Bekenntnis der Tiroler Landesregierung zur Unterstützung des Bildungsstandorts Tirol. Im heurigen Budget sind 600 Millionen Euro vorgesehen. „Im Jahr 2016 werden es 617 Millionen Euro sein!“

Versechsfachung der Standorte mit schulischer Tagesbetreuung

Als Beispiele nannte der Landeshauptmann die Modellregion Zillertal mit der gemeinsamen Schule für Zehn- bis Vierzehnjährige direkt in der Region als starkes Signal für innovative Bildung in der Sekundarstufe I sowie die Versechsfachung der Anzahl der Standorte mit schulischer Tagesbetreuung seit dem Schuljahr 2005/06. Im laufenden Schuljahr 2014/15 wird an 134 Standorten in 225 Gruppen für 4.430 SchülerInnen eine schulische Tagesbetreuung angeboten.

„Die ISK schließt eine Lücke im Bildungssystem. Diese neuartige Ausbildung ermöglicht Jugendlichen eine Horizonterweiterung und eine internationale Ausrichtung “, kann ISK-Vorstandsvorsitzender Siegfried Dillersberger ein großes Interesse der Wirtschaft und Industrie in Tirol wahrnehmen. „Ohne Förderung des Landes Tirol wäre aber dieses Bildungsprojekt nicht umsetzbar gewesen.“

Begabungen fördern, Talente entwickeln

„Mit der ISK möchten wir der Nachfrage des starken Wirtschaftsstandorts Tirol nach einer internationalen Ausbildungsmöglichkeit nachkommen. In dieser neuartigen Schule werden Begabungen gefördert und Talente individuell entwickelt, sodass Absolventinnen und Absolventen die Türen zu führenden nationalen, europäischen und internationalen Universitäten und Hochschulen offensteht“, betonte ISK-Direktor Herbert Madl.

Geführt führt die ISK als Oberstufenrealgymnasium (5. bis 8. Klasse) mit Öffentlichkeitsrecht. Unterrichtssprache ist Englisch. Der Abschluss erfolgt mit dem internationalen Baccalaureate Diploma und der heimischen Zentralmatura. Direktor Madl: „Für den Start der ersten Klasse im Herbst haben wir schon zahlreiche Anmeldungen von Vierzehnjährigen. Der überwiegende Teil sind Jugendliche aus Tirol. Es gibt aber noch Restplätze.“ 

Soziale Staffelung für Schulgeld vorgesehen

Das Schulgeld beträgt monatlich 585 Euro inklusive täglichem Mittagessen, Schulgebühren, Diplome, Sachaufwand und Kosten für die internationale LehrerInnen-Fortbildung. Vorgesehen ist aber auch eine soziale Staffelung des Schulgeldes. Dafür wurde eigens ein Stipendienpool eingerichtet.

„Nicht das Einkommen der Eltern soll über den Schulbesuch entscheiden. Deshalb war mir die soziale Staffelung bis hin zu einem kostenlosen Besuch sehr wichtig“, merkte LH Platter noch an. 

Quelle: Medieninformation Land Tirol

 

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